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Musik 27. August 2009 - 09:41 UHR - 0 Kommentare

Brian Blade Schlagzeuger und doch ein Musiker

Brian Blade

Schlagzeuger kennen all die Vorurteile, welche man gegen Sie hat. Nicht zu sprechen von all den Witzen (Kostproben gibt es hier), welche es gibt, welche einem weis machen wollen, dass Schlagzeuger keine Musiker sind und auch keine Ahnung davon haben. Sondern eben einfach nur Schlagzeuger. Einfach den Rhythmus angeben und weiter nichts. Weshalb das auch so ist, es gibt genug Beispiele dafür, dass Schlagzeuger viel mehr sind, als einfach nur irgendwelche Lärmverursacher. Erst vor kurzem hat dies Drummer Brian Blade bewiesen. Brian Blade gehört wohl zu den musikalischsten Drummer überhaupt. Musiker wie Wayne Shorter, Herbie Hancock, Bob Dylan, Norah Jones u.a setzen immer wieder auf seine Schlagzeugkünste.

Vor kurzem überraschte Brian Blade einige mit seinem neustem Album “Mama Rosa”. Und zwar ist er hier der Songwriter, ein Sänger, Gitarrist, Pianist und auch noch Bassist. Ein talentierter Musiker, welcher eben nicht nur versteht, wie man groovt und Musik hinter dem Schlagzeug macht, sondern eben auch eine völlig andere Seite hat. Man ist wohl immer gespannt auf ein solches Album, erst recht, wenn es dann noch von einem Schlagzeuger kommt. Brian Blade wirft mit “Mama Rosa” alle Vorurteile über Drummer über Bord. Hier erzählt Brian Blade über seine Familie und anderen Menschen aus seinem Leben, über Erfahrungen und vielem mehr. Und dies alles mit unglaublich viel Gefühl. Mit gewirkt haben auf dem Album, Daniel Lanois als Produzent, Gitarrist Greg Leisz, Jon Cowherd, Kurt Rosenwinkel sowie Chris Thomas. Stilistisch bewegt sich Brian Blade auf “Mama Rosa”, in Richtung Folk, mit einer Mischung aus Pop und auch Jazz Elementen.

Ein erstaunliches Album eines Schlagzeugers, welches überzeugend und aufrichtig daherkommt. Erschienen ist das Album bei Verve Music Group. Eine Kostprobe gibt es im iTunes Store und kaufen kann man das Album bei amazon.de dort kann man auch reinhören.

© Copyright Photo by Peewee Windmüller – jazzpictures.ch

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