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DVD The Brush Secret von Florian Alexandru-Zorn

DVD Medien 19. April 2012 - 09:13 UHR 0 Kommentare

THE BRUSH SECRET - How to Apply Your Own Voice to the BrushesDie zur Musikmesse Frankfurt vorgestellte DVD von Florian-Alexandru Zorn “THE BRUSH SECRET – How to Apply Your Own Voice to the Brushes” ist wahrlich ein Meisterwerk und bietet eine unglaubliche Fülle an Informationen rund um Brushes.

Brushes sind noch heute Werkzeuge, womit so einige Drummer nicht viel anfangen können. Schnell werden Brushes immer mit Jazz in Verbindung gebracht. Schön um ein paar Balladen und Swing Nummer zu spielen, aber mehr auch nicht. Das Brushes viel mehr zu bieten haben und dem Drummer neue Wege eröffnen, wird gerade auf der DVD von Florian Alexandru-Zorn eindrücklich gezeigt. Ein Meister auf dem Gebiet der Brushes. Bereits sein Buch “Die Kunst des Besenspiels” bietet eine Fülle an Informationen, Bewegungsabläufen und mehr. Ein ideales Nachschlagewerk für jeden Drummer. Die DVD ist nun eine ideale Ergänzung.

Mit den Brushes kann man so einiges anstellen. Doch oftmals fehlt wohl einfach der richtige Zugang dazu. Wie damit umgehen? Es ist nun mal eine vollkommene andere Spielweise als mit den Sticks. Die verschiedenen Wischmuster muss man sich auch mal erarbeiten. Wer sich aber einmal der Welt der Brushes öffnet, wird schnell auch merken, wie viele Möglichkeiten einem offen stehen. Da kann man Grooves plötzlich einen anderen Charakter verleihen.

Und genau das will Florian Alexandru-Zorn auch mit seiner DVD erreichen. Hier hat man ein umfassendes Konzept zur Besentechnik zur Hand. Hier werden Geheimnisse gelüftet und die unterschiedlichsten Möglichkeiten aufgezeigt. Was ein wichtiges Thema ist, ist eben aufzuzeigen, dass man die Brushes durchaus in den unterschiedlichsten Stillen wie Jazz, Funk, Reggae, Rock/Pop u.a einsetzen kann. Dabei spielt es hier auch keine Rolle auf welchem Level man bereits spielt. Man wird als Anfänger wie auch als Fortgeschrittener viel profitieren.

Nebst vielen Themen rund um Brushes, gibt es auch Gastlektionen mit Drummern wie Jost Nickel, Mike Johnston, Benny Greb sowie Stanton Moore. Als Bonus Material gibt es schöne Performance mit Bassist Christian Kussman oder auch mit seinem Trio F.A.Z, ein Frame Drum Solo, ein Drum Solo und 17 MP3 Bass Loops als Playalong.

Hier steckt eine Menge Arbeit drinnen und da kann man Florian nur danke sagen. Eine äusserst gelungene Sache. Man wird als Drummer sicherlich weiterkommen und auch seine Sichtweise zu den Brushes ändern. Denn das Geheimnis wird durch Florian Alexandru-Zorn gelüftet.

Weitere Informationen gibt es auch unter thebrushsecret.com. Erschienen ist die DVD im Alfred-Verlag.

Die DVD gibt es bei amazon.de.

Interview Florian Alexandru-Zorn

Florian Alexandru-Zorn

© Copyright Florian Alexandru-Zorn

JDW: Deine neue DVD nennt sich “THE BRUSH SECRET – How to Apply Your Own Voice to the Brushes” wie kam es zu dieser DVD, welche Idee steckte dahinter?

Florian Alexandru-Zorn: Ich habe ja vor vier Jahren die Kunst des Besenspiels veröffentlicht. Dieses Buch ist eine Art Stick Control für das Thema Besen. Mit der DVD wird nun genau aufgezeigt, wie man das Konzept konkret in einem musikalischen Kontext anwendet.Das Spiel mit Besen wird auch häufig zu mystifiziert daher der Arbeitstitel.

JDW: Das Ganze wurde auch an besonderen Orten gedreht. Was kannst du dazu erzählen?

FAZ: Die Drehorte waren zum einen an der diesjährigen NAMM in Anaheim (L.A.) für die Gastbeiträge von Stanton Moore und Mike Johnston. Jost Nickel wurde in der Popakademie Mannheim gedreht. Benny Greb in der Musikhochschule Hamburg. Meine Sequenzen wurden in einem 300 Jahre alten Weinkeller, der sich zwei Stockwerke unter der Erde befindet gedreht um diesen Mystery Look zu kreieren. Die beiden Tracks mit meinem Trio wurden in meinem Studio zu Hause aufgenommen.

JDW: Brushes haftet nach wie vor immer wieder das Image “Nur für den Jazz” brauchbar an. Da hast du ja schon ziemlich gezeigt, dass dies ja nicht der Fall ist und das man durchaus unterschiedliche Stile bedienen kann. Wie reagieren die Drummer darauf?

FAZ: Häufig mit einem erstaunten Gesicht, was ich wirklich nicht mehr nachvollziehen kann. Ed Thigpen hat schon vor 30 Jahren Funkgrooves und Latin mit Besen gespielt. Ebenso JoJo Mayer in Drum’n'Bass Dub Steb etc.

JDW: Deine Brushes Technik ist ja beachtlich. Wie hast du persönlich für dich mit Brushes gearbeitet. Sind die Wege, welche du auf der DVD oder in den Büchern zeigst, dein persönlicher Weg mit den Brushes?

FAZ: Das was man in den Büchern und dieser DVD sieht ist die Essenz aus 12 Jahren intensiver Studie an diesen Werkzeugen. Ich übe heute noch auch mit diesen Methoden und bin da fleißig am weiterentwickeln. Zur Zeit übe Ich aus “Mastering The Tables Of Time” von David Stanoch (Mastering the Tables of Time, Volume I: Introducing the Standard Timetable: 1 – amazon.de). Immer zuerst mit Stöcken und danach das gleiche mit den Besen.

JDW: Wie hast du den Entstehungsprozess deiner DVD erlebt?

FAZ: Eine Menge Arbeit steckt auf alle Fälle da drin, wenn man das Endprodukt sieht. Ich habe vom Entwurf über Produktion, Schnitt/Audio alles selbst gemacht. Bei der Postproduction hatte Marco Besler, der auf diesem Gebiet wirklich sehr firm ist Wochenlang alles noch einmal in die Mangel genommen.Vom intensiven Planen bis zum Endprodukt war das nun von November bis Anfang März ein Fulltime Job.

JDW: Was für Brushes würdest du Anfängern empfehlen? Es gibt ja unterschiedliche Modelle, welche auch alle ein anderes Spielgefühl vermitteln. Was würdest du da am Anfang nehmen und welche Brushes nutzt du am häufigsten?

FAZ: Ich empfehle und spiele selbst auch am häufigsten die Heritage Brushes von Vic Firth. Diese sind tolle Allround Besen. Für manche Sachen benutze ich auch die Legacy Brushes von Vic Firth.

JDW: Was empfiehlst du jenen, welche sich wirklich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Nebst deiner DVD und deinen Büchern? Gibt es wichtige Dinge die man stets beachten und achten sollte?

FAZ: Aufnahmen anhören von Leuten wie: Elvin Jones, Philly Joe Jones, Ed Thigpen, Jeff Hamilton, JoJo Mayer, Adam Nussbaum. Da gibt es zusätzlich tonnenweise Material auf youtube gerade von den obig genannten Spielern.

JDW: Was kannst du abschliessend als Brushes Master den Leuten da draussen mit auf den Weg geben?

FAZ: Das Spiel mit Besen ist sicherlich keine einfach zu erlernende Ausdrucksweise. Jedoch bereichert es das eigene Vokabular am Schlagzeug ungemein. Wenn man eine Sprache lernt kann man sich da am Anfang immer irgendwie durchhangeln. Jedoch strebt man selbst immer dorthin, sich auch sprachlich elegant auszudrücken und mit dem Gegenüber gekonnt zu kommunizieren. Genau das bereichert das Besenspiel, das eigene musikalische Repertoir so zu erweitern um mit seinen Mitmusikern auf einer anderen Ebene zu kommunizieren.

JDW: Danke für dieses Interview und viel Erfolg mit deiner DVD.

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