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Trilok Gurtu – Spellbound

CD Medien 09. April 2013 - 09:03 UHR 0 Kommentare

Trilok Gurtu SpellboundDas Album des indischen Percussionisten Trilok Gurtu – Spellbound startet mit einer 33 Sekunden langen Improvisation mit Don Cherry an der Trompete. Trilok Gurtu hingegen spielt auf einem für seine Bedürfnisse umgebauten Drumset. Don Cherry verstarb 1995 in Malaga. Weitere Stücke mit dem Musiker findet man auf dem Album nicht mehr, aber Trilok Gurtu erweist diesem Musiker dennoch mit jedem Song auf diesem Album die Ehre.

Denn in den 70er Jahren ermunterte der Trompeter Don Cherry Trilok Gurtu dazu, seiner Vision zu folgen. Und auf dem Album bekommt auch die Trompete einen zentralen Platz.

Mit „Spellbound“ widmet sich der Percussionist wieder der Improvisation zu. Zudem unterstreicht er mit „Spellbound“ dass die Jazzmusik immer noch die Basis für sein Schaffen ist. Hier liegen seine Wurzeln. Mit Jazz lassen sich Grenzen zwischen den Gattungen und Genres überwinden. Jazz verbindet Menschen jeglicher Kulturen und wird auf der ganzen Welt verstanden.

Auf dem Album findet man so auch den bekannten Afro-Cuban-Klassiker „Manteca“ von Dizzy Gillespie und auch einen Tribut mit „Jack Johnson / Black Satin“ an den Fusion-Sound eines Miles Davis oder auch „Universal Mother“ von Don Cherry. Selbstverständlich steht die Welt der Percussion Instrumente im Zentrum und diese bekommen auch einen zentralen Platz. Dennoch bilden die einzelnen Instrumente untereinander eine unglaubliche und mächtige Einheit. Doch auch die Wahl der Trompeter wie mit Nils Petter Molvær war mit Sicherheit eine sehr gute Wahl. Eine schöne funk-rockende Mixtur, wie man es auch von einem Miles Davis kennt. Doch auch ein Paolo Fresu schafft es die unterschiedlichsten Klangteppiche auf der Trompete hervorzubringen. Da wäre dann auch noch der Trompeter Matthias Schriefl, welche die Musik von Trilok Gurtu bestens zu unterstreichen weiss. Weiter an der Trompete mit dabei sind noch der Libanese Imbrahim Maalouf, welche für arabische Töne zuständig ist sowie der aus der Türkei stammende Hasan Gözetlik.

Trilok Gurtu ist ein Meister seines Fachs. Das beweist er auch mit diesem Album. Einerseits mit den unterschiedlichsten Instrumenten und Rhythmen und dann auch mit unüblichen Metren, wie bei einem Klassiker „All Blues“ welches hier in 5/4 daherkommt. Hier kommt auch der junge Trompeter Ambrose Akinmusire aus den USA zum Zuge.

Mit diesem Album schafft Trilok Gurtu Brücken zwischen Indien, Amerika und Europa. Erhältlich ist das Album bei amazon.de oder jpc.de. Erschienen ist das Album bei Moosicus Records.

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