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CD 07. September 2009 - 08:53 UHR - 1 Kommentar

The DIVA Jazz Trio – Never Never Land

The DIVA Jazz TrioFrauen im Jazz sind nach wie vor ein seltenes Bild. Die Männer dominieren hier nach wie vor. Aber das auch Frauen im Jazz viel zu sagen haben, beweist das The DIVA Jazz Trio mit Ihrem aktuellem Album “Never Never Land”. Erstmal sei gesagt, dass es sich hierbei um ein klassisches Jazz Trio handelt mit Piano, Kontrabass sowie Schlagzeug. Der Unterschied liegt eben darin, dass in diesem Trio nur Frauen spielen. Das wäre Tomoko Ohno am Piano, Noriko Ueda am Bass sowie Sherrie Maricle am Schlagzeug. Und dieses Trio beweist ganz klar, Frauen haben etwas zu sagen im Jazz. Alle drei sind Virtuosen auf Ihren Instrumenten und beweisen viel Gespür für jeden einzelnen Song. Ob Frédéric Chopin’s Piano Nocturne #Op. 09 No.2, locker gespielter Swing oder schöne Balladen. Auf diesem Album wird vieles abgedeckt und die Umsetzung der Songs ist spannend, mit schönen Arrangements. Es macht spass diesem Frauen Trio zuzuhören. Und eigentlich schade, dass man nicht öfters Frauen im Jazz begegnet.

Weitere Informationen zum “The DIVA JazzTrio” findet man unter divajazz.com. Hörbeispiele gibt es im iTunes Store. Erschienen ist das Album bei Arbors Records.



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Ein Kommentar
  1. 7. September 2009 um 09:44:28 - Kommentar zitierenReply to this comment
    1

    Danke für den Tipp!
    Ich finde es auch sehr schade, dass Frauen in der Musik, aber auch insbesondere im Jazz, so wenig vertreten sind. An was mag das liegen? Ich weiss es nicht.
    Das DIVA Jazz Trio beweist für mich aber einmal mehr, dass Frauen in der Regel anders spielen als Männer. Solos sind melodiöser, es geht um das Stück, und sie spielen verbindlicher und publikumsfreundlicher. Kein Scales runter und rauf spulen, sondern Melodien (siehe Basssolo oder auch Drumsolo im Video).
    Da kann man natürlich darüber streiten, was mehr nach “Kunst” tönt, aber dass die DIVA Frauen technisch top sind, ist unbestreitbar und muss nicht bewiesen werden.

    Es gibt natürlich auch Männer, die sagen wir mal “weiblich” spielen. Red Garland, Red Mitchell, Miles Davis (50-er) und andere.

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