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Newbridge – Reflections Of Love

CD Medien Schwiizer Musig 28. Oktober 2011 - 11:47 UHR 0 Kommentare

Newbridge - Reflections Of LoveNewbridge wurde hier schon mal als “Entdeckt bei restorm.com” vorgestellt. Nun erscheint ihr Debütalbum “Newbridge – Reflections Of Love”. Die Sängerin Brigitte Neumärker aus Olten legt hier auch gleich ein äusserst überzeugendes Album vor. Newbridge ist mehr als ein gewöhnliches Erstlingswerk, dass wird schon beim ersten Song “With Silent Moments” deutlich. Ein gefühlvoller Einstieg, wo gerade die Stimme der Sängerin sehr schön zur Geltung kommt.

Das Album ist eine Mischung aus Jazz, Folk gepaart mit Afro und viel Soul. Aufgenommen wurde das Album in Südafrika mit afrikanischen Musikern. Der Produzent Kissangwa Mbouta ist nebst Produzent auch Gitarrist, Schlagzeuger und Sänger. Kennengelernt haben sich die Sängerin und der Produzent an einem Poetry Jam. Dadurch ergab sich diese Zusammenarbeit. Zwölf Songs sind entstanden, welche vielfältig und äusserst sympathisch auf den Zuhörer rüberkommen. Das Album wird man sicherlich nicht so schnell im CD Regal verschwinden lassen. Da steckt unglaublich viel Soul, Emotion und auch Rhythmus in jedem einzelnen Song. Schöne Arrangements und eine top eingespielte Band.

In der Schweiz hat Newbridge nun eine Band aus Schweizer Musikern welcher da wäre der Gitarrist Tobias Müller, (Kontra-)Bassist Christoph Pinter, Keyboarder Florian Baumann sowie der Schlagzeuger Lukas von Büren und Rosie Mayer (bvoc), Kathrin Bünzli (bvoc) sowie Mei Siang-Chou (bvoc).

Die Plattentaufe findet heute Freitag 28. Oktober in der Vario Bar in Olten statt. Weitere Infos gibt es auch direkt bei restorm.com.

Erhältlich ist das Album bei amazon.de oder auch im iTunes Store.

JazzDrummerWorld wollte noch ein bisschen mehr über dieses Album erfahren. Dazu hat uns die Sängerin Brigitte Neumärker einige Fragen beantwortet.

Interview Brigitte Neumärker

JDW: Brigitte dein Debütalbum “Newbridge – Reflections Of Love” erscheint demnächst. Erzähl etwas über dieses Album, was steckt konkret hinter diesem Album, was erwartet den Zuhörer?

Brigitte Neumärker: Das Schreiben der Songs für das Album hat wohl eher unkonkret angefangen und hat sich von Zeit zu Zeit begonnen in eine Richtung zu bewegen, so wie auch ich mich in eine Richtung bewegt habe. Obwohl ich ehrlich gesagt ein Album schreiben wollte, dessen Songs nicht über die Liebe handeln, hat‘s mich dann so richtig reingezogen. Tja und nun konkret soll einem das Album daran erinnern, dass mit all den schönen und schmerzhaften Erfahrungen in der Liebe, man die Liebe zu sich selbst nicht vergisst. Wenn ich mir das Album anhöre, gibt es für jeden Song eine Situation, an die ich mich erinnere und einige Songs erinnern mich immer wieder daran wie ich versuchen sollte die Dinge zu sehen. Ich wünsche mir das mit dem Hörer beim Anhören der zwölf Songs dasselbe geschieht.

Aber mal abgesehen davon ist das Album ein vielseitiges, souliges, warmes, aufrichtiges Gemisch aus Soul, Afro, Jazz und Folk hauptsächlich in Englisch gesungen, abwechselnd mit der kongolesischen Sprache Lingala und der südafrikanischen Sprache Xhosa, zusammen mit den entsprechenden Gastsängern und den afrikanischen Einflüssen, welche definitv auch zu hören sind.

JDW: Aufgenommen wurde das Ganze in Südafrika. Wie kam es dazu, dass du dir diesen Ort ausgesucht hast?

BN: Manchmal überlege ich mir das heute noch. Aber ja, ich glaube das eine ist, dass mich afrikanische Musik egal aus welchem Land sie kommt immer sehr gepackt hat und ich von der Musikalität dieser Musiker beeindruckt bin. Dazu kommt eine andere Kultur, anderes Leben mit der Musik, andere Einflüsse. Ich wusste auch, dass Südafrika mit der Apartheit eine bewegte Geschichte hatte und die Musik ein Mittel zur Verarbeitung der Vergangenheit und der Gegenwart ist. Ich wollte mich inspirieren lassen von den Menschen und der Musik, welche aus diesem Kontext heraus entsteht. Zusätzlich bekräftigt hat mich dabei auch die Bekanntschaft eines südafrikanischen Musikers hier in der Schweiz, welcher mich als Musiker und als Person sehr beeindruckt hat. Zudem hat es mir auch der Südafrikanische Jazz angetan!

JDW: Wie wurden die Songs erarbeitet und wie kann man sich die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Musikern vorstellen?

BN: Hauptsächlich erarbeitet wurden die Songs vom kongolesischen Produzenten Kissangwa Mbouta und mir. Das heisst, ich ging mit den Songs, die ich auf der Gitarre geschrieben hatte zum Produzenten und wir spielten diese zusammen über einige Wochen. Wir fügten einige Details hinzu und der Produzent programmierte mir seine Vorstellung der Songs mit Gitarre, Drums und Bass auf dem Computer und spielte mir diese vor.

Der Produzent, welcher auch das Schlagzeug und die Gitarre auf dem Album eingespielt hat, hatte konkrete Vorstellungen, was jedes einzelne Instrument spielen sollte, sodass es mit den Instrumentalisten wenige Proben gab, bevor es dann in’s Studio ging. Die Zusammenarbeit mit den Musikern war unkompliziert und “effizient”, sicherlich auch, weil sich jeder untereinander kannte. Zudem waren sie sehr professionell und alles wurde mit einer unglaublichen Leichtigkeit eingespielt.

Ein Album auf diese Art und Weise aufzunehmen, war für mich persönlich nur möglich, weil sich die musikalischen Vorstellungen des Produzenten mit meinen deckten und er entscheidende Elemente der Songs selber einspielen konnte, als jemanden der meine Songs sehr gut kannte.

JDW: Was erhoffst du dir von deinem Debütalbum bzw. was wünscht du dir?

BN: Das ist eine gute Frage… Ich habe das Album hauptsächlich aufgenommen, weil ich einfach Schreiben wollte und etwas tun wollte, dass Sinn macht.

Jetzt wo das Album aufgenommen ist, ist natürlich die zusätzliche Perspektive da, dass ich mir wünsche, dass das Album von vielen vielen Leuten gehört wird, auch über die Schweizer Grenzen hinaus. (Nicht nur) als Künstler wünscht man sich auch positive Reaktionen auf etwas, in das viel Arbeit und Herzblut reingesteckt wurde. Ich wünsche mir auch, dass die CD nicht nach 3 Mal hören irgendwo in einem Gestell verstaubt und in der Masse der vielen Albums untergeht. Und ich wünsche uns, dass die CD viele Konzerte bringt!

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