James Farm
Gut, schon am Anfang wird dem geschulten Jazzhörer klar, dass hier in erster Linie wohl nicht nur Jazzer angesprochen werden mit dem Album “James Farm”. Das Quartett besteht aus Joshua Redman am Saxophone / Aaron Parks am Piano / Matt Penman am Bass sowie Eric Harland am Schlagzeug. Die Musik ist sehr Groove betont. Die klassische Jazzquartet Besetzung ist bewusst so gewählt. Denn gerade das akustische soll auf dem Album deutlich zum Vorschein kommen. Doch es soll kein klassisches Jazzquartett darstellen, wie man es eben erwarten würde.
Das Fundament ist wohl sicherlich der Jazz, doch die Reise geht weiter. Einflüsse aus Rock, Soul, Folk, Klassik oder auch Elektronik sind Bestandteile bei “James Farm”. Viel Raum wird dem Groove aber auch der Melodie eingeräumt. Die Musiker sind hier alle zugleich die Komponisten, wie auch jene, welche die Kunst der Improvisation beherrschen. Beachtlich auch die Arbeitet des Schlagzeugers Eric Harland. Welcher mal mit treibenden Rhythmen das ganze nach vorne treibt, dann aber auch mit locker leichten Grooves die Musik trägt. Joshua Redman gehört schon seit Jahren zu den ganz grossen. Sein Saxophonspiel besticht durch eine enorme Leichtigkeit. Aber auch er beherrscht die Kunst der Improvisation auf höchstem Niveau. Aaron Parks Pianospiel erzählt Geschichten. Mal spielt er stark rhythmisch, und überzeugt mit Solistischen Einlagen. Matt Penman legt mit seinem Bassspiel das Fundament und sorgt für den Boden.
Die Musik ist wie eine treibende Kraft, welche aber nie überheblich wird. Erschienen ist das Album bei Nonesuch Records. Erhältlich ist das Album bei amazon.de und auch im iTunes Store.
















