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Interview mit Peter Erskine

Interviews 14. Mai 2008 - 15:14 UHR 2 Kommentare
jazzdrummerworld freut sich, über das Interview welches mit Peter Erskine geführt werden konnte. Mit unzähligen Künstler hat Peter Erskine schon gespielt und war auch der Schlagzeuger der erfolgreichsten Jazz- und Fusion-Band Weather Report. Noch heute zählt Peter Erskine zu den vielseitigsten und meist beschäftigten Jazzdrummer unserer Zeit.

Nicht nur als Sideman wurden unzählige Alben mit Ihm veröffentlicht, sondern auch unter seinem eigenem Namen erschienen viele Alben. Er gibt auch heute noch viele Workshops, ist unterwegs mit den unterschiedlichsten Musikern u.a auch mit der Pianistin und Sängerin Diana Krall. Auch als Verfasser von Lehrmitteln für Schlagzeuger hat er sich einen Namen gemacht.

Seine erfolgreichen Lehrmittel „The Erskine Method for Drumset“ (Alfred Publishing Co. Inc.)“ dokumentieren, sein können auf der pädagogischen Ebene sehr schön. Peter Erskine betreibt zudem mit seiner Frau ein eigenes Label mit dem Namen Fuzzy Music. Im Interview sprach jazzdrummerworld über Peter Erskine’s aktuelle Tätigkeit als Drummer, über aktuelle CD Produktionen und auch über den Wechsel von Yamaha Drums zu DW Drums…

Peter Erskine

© all Photographs courtesy of DW, taken by Tony Barbera

JDW: Peter Erskine, Du bist ein sehr beschäftigter Mann und abgesehen von Deinen eigenen Projekten arbeitest Du auch mit Künstlern wie Diana Krall etc. Was ist aktuell im Moment?

Peter Erskine: Gerade in diesem Moment beantworte ich Deine Fragen aus einem Hotel in Kapstadt, Südafrika. Ich flog vor zwei Tagen von Stockholm hierher um mit dem swedischen Saxofonisten Lennart Aberg und seinem Quartett hier am Kapstadt Jazz Festival aufzutreten.
Durch meine Freelance-Arbeit bin ich oft in Europa um hier mit einigen genialen Musikern improvisierte Musik zu spielen, das sind meine Freunde aus Schweden, der pariser Kollege Nguyen Le, Michel Benita & Stephan Guillame (unsere neue CD „Dream Flight“ wurde soeben unter dem ACT Label veröffentlich) Anm d Red: siehe dazu Newsmeldung bei jazzdrummerworld.com, zudem trete ich auch mit Big Bands als Gast an Orten wie Ljubljana………Köln und so weiter auf. Oh, ich habe vollkommen vergessen Lulea in Schweden, die Heimat der Norrbotten Big Band zu erwähnen: meine letzte CD auf meinem eigenen Label, Fuzzy Music heisst: „Worth the Wait“ und unterstützt unter anderem die NBB Band mit ihrem Lead Trompeter Tim Hagans; wir beide waren in der selben Band, Stan Kenton, damals in den 70er Jahren.
Ich bin für das Interesse der europäischen Zuhörer am Jazz sehr dankbar. Ich verbringe ca 50% des Jahres mit Reisen; die andere Zeit verbringe ich zu Hause mit Unterrichten (ich bin Direktor der Drumset Studies an der Südkalifornischen Universität), bin an Aufnahmen beteiligt oder verbringe meine Zeit im Studio mit Komponieren oder Produktion.

Peter Erskine

JDW: Vor einiger Zeit hast Du dein Endorsement gewechselt und bist von Yamaha zu DW Drums gegangen. Was war der Hauptgrund für diesen Wechsel, vorallem auch im Hinblick auf die Tatsache, dass Du recht lange Zeit bei Yamaha warst?

PE: Meine Zusammenarbeit mit Yamaha dauerte 25 Jahre. Yamaha produziert exzellente Drums und ich hoffe, dass die guten Leute bei Yamaha mich immer noch zu ihren Freunden zählen. Einige Beziehungen verändern sich mit der Zeit und gerade in jener Zeit, als das bei Yahama der Fall war, entdeckte ich die unglaubliche Design Qualität der DW hardware und die wunderbare aestethische, klangliche und überhaupt die gute Qualität ihrer Drums. Don Lombardi und John Good leiteten ein Team von hingebungsvollen Leuten, die an die Kunst der Herstellung von Drums glaubten und an die Kunst „making anything possible“! Um ehrlich zu sein, was zuerst meine Aufmerksamkeit erregte, waren das Design und die Einzigartigkeit des flush-base Cymbal stands (ich hatte Yamaha immer wieder gefragt, doch gerade solche zu produzieren, jahrelang…).
Als ich die Möglickeit hatte, mich an ein DW Kit zu setzen und damit Zeit zu verbringen, es auszuprobieren und zu tunen, entdeckte ich ein Drumset, welches dreidimensionaler war als die, die ich je bespielt hatte.
Ich weiss nicht recht, wie ich es erklären soll, auf alle Fälle hat sich mein Spiel verbessert, seit ich auf einem DW spiele! Ich fühle mich kreativer, fokusierter, einfach freier als Musiker.
Ich kann mir nicht vorstellen etwas positiveres über ein Instrument zu sagen als das: „Es bringt mich dazu, besser zu spielen!“

JDW: Deine kürzlich erschienen Alben waren „Peter Erskine- Tim Hagans& The Norrbotten Big Band- Worth the Wait und Trio-Album mit den Musikern Alan Pasqua und Dave Carpenter. Zwei sehr unterschiedliche und geniale Alben, kannst Du mir mehr zu diesen Alben sagen?

PE: Meine Frau und ich dachten, es wäre eine gute Idee die beiden Alben zu mehr oder weniger der gleichen Zeit zu veröffentichen, da der Kontrast zwischen den Alben, vorallem im Hinblick auf ihre relative Dynamik und die Färbung (mood), doch ziemlich gross ist. Das Trio-Album wurde akustisch in einem „live“ space mit einem Paar Stereomikrophonen, die über ein eigentümliches Design verfügen aufgenommen. Die Aufnahmen waren ein Sound Experiment. Wir stellten das Trio mit all ihren Instrumente sehr nah beieinander auf; nichts war close-mixed, kein bass-amp, keine Kopfhörer, alles war akustisch. Und in einer Halle, wo „live“ aufgenommen wurde, brauchte es viel Disziplin und Kontrolle. Um es einfacher zu sagen, wir mussten uns voll und ganz aufeinander konzentrieren, auf das gegenseitige Spiel um so die besten Entscheidungen treffen zu können. Und ich denke, wir haben das alle gemacht. Kombiniert mit dem Repetoire- das Album heisst „Standards“- und ist vermutlich die purste Jazzaufnahme, die ich je gemacht habe.
In der Zwischenzeit sorgt die NBB Big Band für Furore, die Musiker sind geniale Solisten und die Kompositionen von Tim Hagans und Bill Dobbins ist einfach super! Es ist sehr modern, aber genial zum anhören, wirklich eine grossartige CD! Bitte betrachte meine offensichliche Unbescheidenheit als puren Enthusiasmus, denn ein Drummer hat erst dann die beste Möglichkeit gut rüberzukommen, wenn er/sie sich mit noch besseren Musikern umgibt! Das war schon immer das Geheimnis meiner Arbeit.

Es ist ein unvergleichliches Erlebnis mit Musikern wie Alan Pasqua und Vdave Carpenter oder Tim Hagans zu spielen und natürlich einer wirklich guten Big Band.

Peter Erskine

JDW: Welches Drumset von DW brauchst Du zur Zeit und was ist Dein Setup zur im Moment?

PE: Das erste Kit, das ich von DW bekommen habe, war eine Sammler Serie VLT (Vertical Low Timbre) mit Ahorn-Mantelung mit dickeren, verstärkten Ringen, der resultierende Sound hat viele low-ends aber auch erheblich viele high-ends, perfekt für Jazz!
Ich arbeitete dann mit Don und John zusammen, um mit ihnen die Jazz-Serie Linie Drums zu entwickeln.

So spiele ich nun auf beidem, auf den „Collectors“ wie auch auf den „Jazz-Series“ Kits, mein gewöhnliches Setup ist ein 18“ Bassdrum (16“ tief), mit 8″x12″ Tom und 14″x14″ Snare ( oder 5″x14″ Snare), den 6000 Serien Cymbal Stands (flush-base) und dem 9000 Pedal. Man kann das DW Drum Setup auf: dwdrums.com ansehen.

Peter Erskine

JDW: Was sind Deine Zukunfspläne betreffend Musikprojekten und auch anderem?

PE: Ich würde gerne mehr Zeit mit Komponieren und Texten verbringen. Ich würde auch gerne an so etwas wie den Memoiren über all die genialen Musiker, mit denen ich zu tun hatte arbeiten, um der Nachwelt etwas von dieser Genialität näher bringen zu können. Künstler, die wir verloren haben wie: Joe Zawinul, Jasco Pastorius, Michael Brecker, Don Grolnick, Joe Henderson, Stan Getz, Don Alias, Maynard Ferguson und Stan Kenton, plus anderen grossartigen Musikerseeln wie Wayne Shorter, Joni Mitchell, Herbie Hancock, Chick Corea, Freddie Hubbard, Steely Dan, Diana Krall…

Gerne würde ich auch über Drummer schreiben, die ich glücklicherweise kennenlernen durfte so wie Elvin Jones, Tony Williams, Buddy Rich, Gene Krupa, Alan Dawson, Shelly Manne und alle anderen gegenwärtigen Drummer Freunde. Obwohl ich erst 53 Jahre alt bin, kann ich bereits fast von ganzen Lebenswerken berichten.

Und ich würde gerne mehr Zeit ins Komponieren investieren und mehr darüber lernen. Ich plane mehrere Stücke für das Marimba und andere Instrumente zu schreiben.

Und immer wieder spielen, natürlich! Drums zu spielen scheint heute viel interessanter als je zuvor. Ich geniesse es mehr, und es ist irgendwie auch einfacher für mich. Vielleicht liegt das an den Drums, vielleicht ist es auch, weil ich älter werde und mehr über das Leben lerne und begreife, wie alles funktioniert.

Das bringt mich zum nächsten Punkt, zu meinem Unterricht an der Universität in Kalifornien. Ich habe ein paar grosse Pläne für diese Schule, und ich würde gerne mehr Zeit auf dem Campus dort verbringen. Es ist schwierig, das alles in ein Interview zu packen, geschweige denn in mein Leben!

Frag mich in ein paar Jahren wieder, ok?

Peter Erskine

JDW: Was denkst Du grundsätzlich über die momentane Situation der Musiker? Viele Künstler versuchen in den Staaten ihr Glück, weil sie vom Durchbruch dort träumen, ist es in den USA wirklich einfacher als in Europa?

PE: New York ist die Jazzhauptstadt der Welt. Ich sage das, obwohl ich jetzt in LA lebe. Wir haben exzellenten Jazz in Südkalifornien und man findet auch genialen Jazz an anderen Orten der Welt.

Mit all der Technologie, die wir haben, kann irgendjemand irgendwo auf der Welt praktisch irgendeine Musikbibliothek anzapfen und anhören. Und das ist einer der wichtigsten Wege die Sprache und das Vokabular der Musik kennen und vestehen zu lernen.

Die andere wichtige Sache ist zu spielen. Unsere Jazzhelden der alten Tage spielten jede Nacht, drei bis vier Sets pro Nacht während 50 Wochen im Jahr. Es gibt einfach keinen Ersatz für das Spiel und das Zusammenspielen mit Musikern, die besser sind als du.

So könnte das einer der Gründe sein für einen Musiker, nach New York zu gehen, woher er oder sie auch stammen mag. Aber ich sehe es nicht so, dass man alleine mit der Erfahrung in Amerika zu einem guten oder legitimen Jazzmusiker wird. Einige meiner Lieblingsjazzmusiker haben nie in den USA gelebt. Und ich kann Dir sagen: Ich habe ein paar geniale Sachen in Kapstadt von Musikern gehört, von denen einige nie einen Fuss auf amerikanischen Boden gesetzt haben. Die Musik aus Amerika hat sich weit in die Welt ausgestreckt, und ist zu sowas wie zur Weltmusik geworden, obwohl es natürlich nie so populär werden wird wie „Popular“ Musik.

Aber ich bin zuversichtlich, dass wenn jemand nach einer Musiksparte sucht, wo mehr Möglichkeiten drinliegen, er oder sie im Jazz viel entdecken und lernen kann.
Es gibt nahezu keine andere Musik, die so ein gutes Feeling bietet und zugleich eine Seele und einen intellektuellen Anspruch hat wie die Jazzmusik. Viele Leute mögen einfach, wie Jazz klingt, aber Jazz bietet bei weitem mehr, viel mehr, als es eine andere Art von Musik kann, und ich bin ein Fan von vielen verschiedenen Musikrichtungen.

Peter Erskine

JDW: Und zum Schluss, gibt es etwas, das Du gerne mit uns teilen möchtest, gute Ratschläge?

PE: Zusätzlich zu meinem Vorschlag, sich viel gute Musik anzuhören, würde ich sagen, dass wir uns Musik sowohl am wie neben dem Bandstand so oft wie möglich anhören sollten. Viele Leute, (sowohl Musiker wie auch nicht) können bessere Zuhörer werden. All zu oft denken wir bloss daran, was wir das nächste mal sagen wollen, wenn wir gar nicht reden. Wenn wir wirklich zuhören, dann beginnen wir wirklich zu verstehen, welches unweigerlich zu Vertrauen führt und uns zu wahrhaftigerer Musik führt, einer solchen, die wir selbst in vielen Jahren noch gerne anhören mögen.

JDW: Danke Peter für dieses Interview und das du dir die Zeit genommen hast! jazzdrummerworld wünscht dir weiterhin alles gute und viel Erfolg für die Zukunft!

Peter Erskine

Die Englisch Version des Interviews

JDW: You are a very busy man and apart from your own projects you are also working with artists like Diana Krall etc. What’s up at the moment?

Peter Erskine: At this exact moment, I am answering your questions from a hotel in Cape Town, South Africa. I flew here from Stockholm 2 days ago to appear at the Cape Town Jazz Festival with Swedish saxophonist Lennart Åberg and his quartet. My free-lance work often brings me to Europe to play improvised music with a terrific assortment of musicians, from my friends in Sweden to Parisian colleagues Nguyen Le, Michel Benita & Stephane Guilliame (our new CD „Dream Flight“ has just been released on the ACT label), to guest situations with big bands or orchestras in such places as Ljubljana, Palermo, Salerno, Roma, Tallinn, Berlin, Vienna, Köln, and so on. Oh! I forgot to mention Luleå, Sweden, the home of the Norrbotten Big Band: my latest CD on my own label, Fuzzy Music, is titled „Worth The Wait“ and it features the NBB band along with its leader, trumpeter Tim Hagans; we were bandmates on the Stan Kenton band back in the early 1970s. So, I am grateful for the great interest that the European audience has for jazz. I spend about 50% of the year traveling; the other half I spend at home, teaching (I am the Director of Drumset Studies at the University of Southern California), doing recording work or spending some composing and production time in my studio.

JDW: Some time ago you also switched your endorsement and went from Yamaha drums to DW Drums. What was the main reason for switching considering the fact that you had been with Yamaha for quite a long time?

PE: My association with Yamaha lasted for twenty-five years. Yamaha makes an excellent drum and I would still like to think that the good people at Yamaha still consider me a friend. Some relationships undergo change, however, and such a change occurred at just the same time that I discovered the incredible design quality of DW hardware and the wonderful aesthetics, sonically and otherwise, of their drums. Don Lombardi and John Good lead a team of dedicated believers in the art of drum-making and the art of making anything possible! To be honest, it was the design and availability of the flush-base cymbal stand that first caught my attention (I had been asking Yamaha to make one of these for years, literally). When I had the opportunity to sit down at a DW kit and spend some time tuning it and playing it, I discovered a drumset that seemed more 3-dimensional than any other kit I had played. I’m not sure how best to explain it, other than to say that my drumming has improved since I began playing on DW; I feel more creative, more focused, more „free“ as a musician. I can’t think of a much better thing to say about an instrument beyond „it makes me play better.“

JDW: Your recent releases were „Peter Erskine- Tim Hagans & The Norrbotten Big Band- Worth the wait“ and a trio album with the musicians Alan Pasqua and Dave Carpenter.Two very different and amazing albums indeed. Can you tell me more about those albums?

PE: My wife and I thought it would be a good idea to release these albums at more or less the same time, because the contrast is so great between the CDs in terms of their relative dynamics and mood. The trio album was recorded in an acoustically „live“ space with a pair of stereo microphones that feature a new and proprietary design; the recording was, in essence, an experiment in sound. We set-up the trio with all three instruments (piano, bass & drums) very close to one another; nothing was close-mic’ed, no bass amp, no headphones…everything is acoustic. And, in a hall that :live,“ it took a lot of discipline and control…to put it more simply, it took total listening on everyone’s part in order to make the best choices. And I think that we all did that. Combined with the repertoire ~ the album it titled „Standards“ ~ and it’s probably my purest jazz recording ever. Meanwhile, the NBB big band just roars, and the musicians are great soloists, and the writing by Tim Hagans and Bill Dobbins is superb. It’s pretty modern stuff, but friendly and fun to listen to; also a great-sounding CD. Please consider my apparent immodesty to be enthusiasm. But a drummer has the best chance of sounding good when he or she surrounds themselves with better musicians; this has been my secret for most of my career. It is certainly a most enjoyable affair when I get to play with Alan Pasqua and Dave Carpenter, or Tim Hagans and a really great big band.

JDW: Which drumset from DW are you using and what is your setup at the moment?

PE: The first kit I got from DW was a Collectors Series VLT (Vertical Low Timbre) Maple shell with thicker (than was normal) reinforcing rings ~ the resulting sound has plenty of low end but a tremendous amount of high-end crack for definition; perfect for jazz tunings … I then worked with Don and John to help them develop the Jazz Series line of drums. So, I’m playing on both the Collectors and Jazz Series kits, My most common set-ip is an 18″ bass drum (16″ deep), with 8×12″ rack tom and 14×14″ floor tom, 4×14″ snare (or 5×14″ snare), the 6000-series cymbal stands (flush-base) and 9000 pedal. DW drummers‘ set-up can be viewed at http://www.dwdrums.com/artists/default.asp

JDW: What are your future plans, be it music projects or other work?

PE: I want to spend more time writing, both music and text. Would like to begin work on a memoir that will help further document the brilliant work done by some of the musicians I have been lucky enough to know: great players we have lost, such as Joe Zawinul, Jaco Pastorius, Michael Brecker, Don Grolnick, Joe Henderson, Stan Getz, Don Alias, Maynard Ferguson and Stan Kenton…plus other great musical souls such as Wayne SHorter, Joni Mitchell, Herbie Hancock, Chick Corea, Freddie Hubbard, Steely Dan, Diana Krall … would also like to write about some of the drummers I have been fortunate enough to know, including Elvin Jones, Tony Williams, Buddy Rich, Gene Krupa, Alan Dawson, Shelly Manne, and all of my drumming buddies.contemporaries… Even though I’m only 53, there’s a lifetime of stories to tell.

And I want to dedicate time to learning more about composing. Am planning on writing a number of pieces for the marimba plus other instruments.

Still playing, of course! Drumming seems more fun and interesting now than ever; it’s more enjoyable and easier, too, for some reason. Maybe it’s the drums; could also be the fact that I’m getting older and I’m simply learning a bit more about life AND am finally figuring out how to do some this stuff.

Which brings me around to my teaching duties at USC. Have got some big plans for the school, and am planning on increasing my time on-campus. It’s getting hard to fit all of this into the interview, let alone into my life! Ask me again in a couple of years‘ time, okay?

JDW: What is your take on the current situation of musicians in general? A lot of people try to succeed in the States because they believe to have their breakthrough there.Is it really easier in America than in Europe?

PE: New York is the jazz capital of the world. I say that even though I now live in Los Angeles. We have excellent jazz in southern California. And there is excellent jazz to be found in any number of places in the world. With technology being the way it is, anyone ANYWHERE In the world can at least LISTEN to virtually ANY library of music; and this is one of the most important ways to learn the language and vocabulary of the music. The other important thing is TO PLAY. Our jazz heroes in the „old days“ were playing every night, 3 or 4 sets an evening for 50 weeks each year. There’s simply no substitute for playing…and playing with musicians who are better than you! So, that might be one good reason for a musician to go to a place like New York, wherever he or she might hail from. But, I don’t see that graduating from the jazz experience in the USA makes someone a more qualified or legitimate jazz musician. Some of my favorite jazz musicians never lived in the USA. And I can tell you: I heard a lot of great music in Cape Town, much of it played by musicians who never set foot in America. America’s music has reached out to the world, and has now in a great sense become the world’s music ~ even though it will never be as popular as „popular“ music. But I am always heartened by the knowledge that anyone who is looking for a musical place where more things are possible than in any other type of music: jazz is there for them to discover and learn. There’s no other music that offers such a good feeling along with so much soul and such a high intellectual plane…most people just like the way it sounds, but jazz does seem to offer more than any other music I can think of ~ and I’m a fan of many kinds of music!

JDW: And at last, is there anything you would like to share with other drummers, any good advice?

PE: Well, in addition to my advice about LISTENING to the music, I would add that we should LISTEN as much ON the bandstand as OFF .. most people (musicians or not) can learn to be better listeners; too often, we’re only thinking of what we want to „say“ next when we’re not talking. When we truly listen, then we begin to truly understand … which leads to trust … which then leads to a more pure music, one that you’ll enjoy hearing again many years on down the road.

JDW: Peter thanks for this interview and which you took yourself the time! jazzdrummerworld further all good and much success for the future wishes you!

© all Photographs courtesy of DW, taken by Tony Barbera

Weiterführende Links:
Peter Erskine Webseite
– Das neue E_L_B Album
– Peter Erskine bei drummerworld.com
Hörbeispiele neue Big Band CD „Worth the Wait“

2 Kommentare

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