Hiromi Voice – The Trio Project
Das aktuelle Trio Projekt der japanischen Jazz Pianistin Hiromi Uehara nennt sich Voice und mit dabei Simon Phillips an den Drums sowie Anthony Jackson am Bass. Und wenn man die Namen dieser zwei Herren liest, kann man sicher sein, dass es hier wohl ordentlich zur Sache gehen wird. Die Pianistin Hiromi überzeugt mit ihrem Pianospiel seit einiger Zeit und obwohl man ihre klassische Ausbildung am Piano deutlich hört, wird auch ihr Jazz Background deutlich. Technisch spielt die japanische Pianistin einwandfrei und teils in einem Tempo, welches schon gutes zuhören abverlangt. Das Wort grandios darf man an dieser Stelle verwenden. Denn dieses Album hat es in sich. Obwohl es lediglich eine Trio Formation ist, wird man hier überrascht mit welcher Power das ganze daherkommt. Hiromi ist eine Virtuosin und verbindet gerne Jazz, Rock, Avantgarde und Klassik miteinander. Und mit ihrem Album macht sie das auch deutlich.
Und was lässt sich zu den beiden Herren sagen? Diese präsentieren sich hier in deutlicher Spiellaune. Simon Phillips sorgt mit seinem Schlagzeugspiel für ordentlich Power und da sitzt wie immer alles perfekt. Es ist nicht einfach nur Rhythmus, es ist eine Kommunikation mit der Musik bzw. dem Piaonospiel von Hiromi. Und Anthony Jackson sorgt für einen ordentlichen Boden mit seinem Bass. Dieses Album setzt neue Massstäbe bei Trio Formationen. Erwähnt sei hier auch ihre Version von “Beethoven’s Piano Sonata No. 8, Pathetique”. Klassiker wird es wohl nicht freuen, aber diese Mischung aus Klassik mit Jazz Elementen ist einfach gelungen. Entstanden ist eine wunderschöne Ballade mit einer schönen Besenarbeit von Simon Phillips.
Hörbeispiele findet man bei simfy.ch. Erschienen ist das Album bei Telarc. Erhältlich im iTunes Store oder auch bei amazon.de. Es gibt auch ein Packet mit Bonus DVD amazon.de – Voice [+Bonus Dvd].
Bewertung der Redaktion






















danke für den tipp, werde ich mir auf jedenfall kaufen ! :)
Das Album ist wirklich empfehlenswert. Einerseits durch die grandiose Technik der Pianistin und anderseits durch die zwei mitwirkenden Musiker, mit Simon Phillips an den Drums, wo man einfach nur staunt. Und ein Anthony Jackson am Bass. Ein Trio und doch ist es mehr! :)