Gábor Bolla – FIND YOUR WAY
Das Album von Gábor Bolla “Find Your Way” ist ein beachtliches Album, nicht nur deshalb weil hier ein Heiri Känzig am Bass und ein Jojo Mayer hinter den Drums sitzt, sondern auch deshalb, weil dieses Album auch musikalisch äusserst interessant und überzeugend daherkommt. Schöner Jazz mit der Suche nach neuen Klängen und einer eigenen Identität. Gábor Bolla beweist sich als talentierter Tenor- und Sopransaxophonist. “Find Your Way” ist aber auch eine klare Botschaft. Gábor Bolla kann auf eine interessante Karriere zurückblicken. Bereits als Kind lernte er die freie Improvisation auf der Klarinette. Er stieg dann auf Tenorsaxophone um und entdeckte für sich den Jazz. Auf autodidaktische Weise lernte er dieses Instrument. Da hat er seinen Weg gefunden. Er spielte später mit dem Vienna Art Orchestra oder auch mit US-Stars wie Johnny Griffin, David Murray, Kirk Lightsey sowie Gregory Hutchinson.
Sein Debüt-Album, welches nun bei ACT Music + Vision erschienen ist, kann sich hören lassen. Nebst Jojo Mayer an den Drums und Heiri Känzig am Bass sind noch Robert Lakatos am Piano/Keyboard und als Gast Lajos Sarközi an der Violine auf dem Album mit dabei. Gábor Bolla setzt sich auf dem Album mit vielem auseinander. Die Auseinandersetzung mit sich selbst und den musikalischen Einflüssen sind sicherlich ein Hauptbestandteil des Albums. Das Album bietet mit den 13 Songs auch ein breites Spektrum. Da findet man Songs von seinen Vorbildern wie Sonny Rollins “East Broadway Rundown” und Thelonious Monk “Bemsha Swing” oder “Evidence” bis hin zu Béla Bartók oder auch Stevie Wonder. Für Gábor Bolla sind Django Reinhardt, Bartók, Monk, Rollins und Coltrane die Vorbilder. Dort findet er seine Inspiration und entwickelt seine eigene Musik daraus, “Find Your Way” eben.
Das Album gibt es bei amazon.de, bei jpc.de oder im iTunes Store.
Bewertung der Redaktion





























