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jazzdrummerworld 12. November 2009 - 11:03 UHR - 12 Kommentare

Cymbals putzen oder doch nicht?

Paiste Cymbal

Drummer sind sich hier geteilter Meinung! Soll man die Cymbals putzen, oder doch nicht? Auf den Cymbals hinterlässt man schnell einmal Fingerabdrücke, oder auch Drumstick Rückstände. Einige Drummer putzen fleissig Ihre Cymbals und sorgen dafür, dass diese immer in Hochglanz erscheinen. Andere wiederum putzen Ihre Cymbals nie oder nur gelegentlich. Je nach dem was man auch verwendet, kann es auch zu unerfreulichen Ergebnissen kommen. Die Cymbals können auch angegriffen werden. Die Logos auf den Cymbals verblassen oder verschwinden ganz. Und auch sonst haben einige Cymbal Cleaner unschöne Nebeneffekte.

Wir wollen nun von Euch wissen, wie Ihr das macht. Putzt Ihr Eure Cymbals? Wenn ja mit welchen Mitteln und was könnt Ihr da empfehlen? Oder ist es Euch egal wie die Cymbals aussehen, Hauptsache diese entsprechen Euren Klangvorstellungen?

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Dein Kommentar :: 12 Kommentare
  1. 12. November 2009 um 11:19:34 - antwortenReply to this comment
    1

    Also ich putz meine Becken Regelmäßig! Ich putze am liebsten mit Paiste Cymbal cleaner alle anderen haben nur Flecken gemacht wie Groove Juice!

    Dadurch verschwindet zwar das Logo mit der Zeit aber das is ja wurscht! Ich putze nur aus Soundaspekten. Wenn die lange nicht geputz werddn werden die becken leicht dumpf und verlieren ihre brillianz weswegen ich sie ja gekauft habe!

  2. 12. November 2009 um 20:02:17 - antwortenReply to this comment
    2

    Es ist vollkommen egal, wie Becken aussehen, es kommt auf den Klang an… der leider wieder verschwindet, wenn man die Becken putzt…. lediglich bei starken Fettspuren oder Grünspann kann man eine milde Essiglauge benutzen. Bei aggressiveren Mitteln klingen die Becken anschließend wie Massenware… also Vorsicht! Der “lang erspielte Sound” wird quasi weggewischt, wenn’s dumm läuft.

  3. 12. November 2009 um 20:04:07 - antwortenReply to this comment
    3

    Nachtrag: alles eine Frage des Geschmacks… ich habe einmal “Paiste Cymbal Cleaner” benutzt.. und persönlich es leider sehr bereut.

  4. 12. November 2009 um 20:35:44 - antwortenReply to this comment
    4

    @Patrick Manzecchi: Das mit dem Paiste Cleaner habe ich auch mal gemacht vor Jahren! Habe es nachher auch sehr bereut. Irgendwie hat das die Cymbals stark angegriffen.

    Meine Anatolian Cymbals habe ich bis jetzt umbehandelt gelassen. Aber ich würde schon mal gerne ein bisschen polieren und wieder ein bisschen einige Rückstände entfernen.

    Kennt jemand evtl. dieses Buckaroo Cymbal Cleaner Dings http://www1.sticks.de/magazine.....leaner.htm

  5. 13. November 2009 um 13:08:50 - antwortenReply to this comment
    5

    Nein, davon hab ich nicht gehört – ich verfolge das aber auch nicht. Ein Spritzer Essigreiniger auf einen 1/4 l Wasser, empfehle ich…

  6. willi schneider
    13. November 2009 um 18:06:24 - antwortenReply to this comment
    6

    ich glaube kaum das sich ein ungereinigtes Becken in einem besseren Klangzustand befindet, als die jeweilige Neuware.
    Eine gewisse Patina kann soundtechnisch gut klingen, muss aber nicht.
    Allerdings ein Ableiten dass beim “Putzen” ein Soundverlust eintritt, halte ich für Glauben, aber nicht physikalisch für eine Realität!
    Entscheident ist und bleibt die Ausschwinggeschwindig auf Grund der Materialstärke und Legierungsbesonderheiten.

  7. Rolf
    14. November 2009 um 09:52:23 - antwortenReply to this comment
    7

    @Dave:
    Hallo Dave,

    ich habe mir den Buckaroo Cymbal Cleaner zum Testen gekauft. Ich spiele hauptsächlich Becken im Brillinat Finish nur die HiHat und ein Splash in Natural Finish.
    Der Buckaroo Cymbal Cleaner ist eine Art Watte/Wolle, die mit einer Reinigungsflüssigkeit versehen ist. Zum Reinigen habe ich mir eine ca. 2 Cent große Kugel von der Wolle abgerissen und die Becken damit eingerieben. Nach kurzer Trocknungszeit habe ich den Schleier ab poliert. Das Reinigungsergebnis bei den Brillant Finish Becken fand ich gut, bei den Natural Becken habe ich den Schleier nicht komplett entfernt bekommen. Die Natural Finish Becken habe ich dann mit dem Groove Juice gereinigt. Der Vorteil vom Buckaroo Cymbal Cleaner ist, dass man kein Wasser braucht und er auch zwischendurch kurz vor einem Gig angewendet werden kann. Für mich allerdings nur für Brilliant Finish.

  8. 14. November 2009 um 10:19:38 - antwortenReply to this comment
    8

    @Rolf: Danke für diese Infos!

    Was ich auch noch gelesen habe, dass einige Zitrone zum reinigen der Cymbals verwenden?! Das habe ich bis jetzt auch noch nicht gehört!

    Nachtrag Reinigung mit Zitrone: Interessant diese Sache mit der Zitrone oder Zitronensaft. Ich habs getestet und das Ergebnis ist sehr interessant, die Cymbals strahlen!

  9. 14. November 2009 um 14:42:54 - antwortenReply to this comment
    9

    Zur Cymbal Pflege ist sicherlich auch diese Aktion von Sabian Cymbals interessant http://www.jazzdrummerworld.co.....-der-erde/ ;)

  10. niko
    28. November 2009 um 08:40:30 - antwortenReply to this comment
    10

    Ich spiele auch Geige – eine Amati aus dem 16. Jahrhundert. Die wird regelmäßig mit Scheuermittel gewienert bis die Späne fliegen.

  11. 8. Dezember 2009 um 19:26:48 - antwortenReply to this comment
    11

    das mit cymbals putzen ist so eine sache.
    bis neue cymbals ihre patina entwickeln dauert es auch seine zeit.
    der klang des cymbals verändert sich L A N G S A M und man merkt es halt nicht gleich.
    wenn man dann putzt, verändert sich der sound natürlich radikal in diesem moment. und das erscheint manchmal halt etwas zuviel zu sein.
    aber prinzipiell bin ich der meinung:
    Cymbals “entwickeln” sich – sollen aber nicht schmutzig sein.
    also den wirklichen dreck (grünspan, staub,….) wegputzen, den sound dranlassen!
    klingt komisch – ist aber so

  12. 10. Dezember 2009 um 09:57:33 - antwortenReply to this comment
    12

    Ich persönlich habe das mit dem Zitronensaft probiert! Die Cymbals bekommen so ihren Glanz wieder zurück. Fingerabdrücke usw. werden entfernt. All diese Pflegemittel diverser Hersteller, hat mich einfach nicht überzeugt. Irgendwie waren mir diese alle zu aggressiv.

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