CD Empfehlung 01. Februar 2010 - 09:59 UHR - 0 Kommentare

Max Tiller And His Five Senses – Spot The Spit

Max Tiller And His Five Senses - Spot The SpitMax Tiller And His Five Senses nennt sich dieses Projekt des Altsaxophonisten Max Tiller. Entstanden ist diese CD im Sommer sowie Herbst 2008. Max Tiller selber beschreibt seine Musik als instrumentalen Jazz-Funk, inspiriert von Musikern wie Maceo Parker oder auch einem Herbie Hancock. Und in der Tat, dieser Einfluss wird hier auf dieser CD sehr schnell mal hörbar. Grösstenteils wurden die Songs von Max Tiller komponiert und jeweils zwei Kompositionen stammen aus der Feder zweier Mitmusiker. Das Album hält viel spannendes bereit und ist geprägt von Jazz, Funk, Rock und auch mal Pop Elementen. Alles schön gebündelt in einem Topf, wird es herausgelassen, entsteht ein Feuerwerk der ganz besonderen Art. Groovige und energiegeladene Songs erwarten den Zuhörer.

Das dies zustande kommt, sorgen die Musiker Bastian Jütte am Schlagzeug, Alex Klier am Bass, Jan Eschke am Keyboard, Jan Zehrfeld an der Gitarre sowie Uli Wangenheim am Tenor Saxophone, Bass Klarinete und Flöte, sowie Max Tiller am Altsaxophone. Als Special Gast ist noch der Percussionist Jan Kahlert mit dabei.

Was bietet dieses Album ganz konkret? Zehn Songs, welche äusserst stark grooven. Schon der erste Song “Nightshift” bietet einen schönen Einstieg in dieses Album. Auffallend auch das schöne Zusammenspiel der Band. Da sitzt jedes Break und dennoch wirkt das ganze authentisch. Bei “Feierwerk” kommt man zudem in den Genuss eines Schlagzeugsolos des Schlagzeugers Bastian Jütte. Äusserst beeindruckend was er hier hinter dem Schlagzeug so abliefert. Doch auch in den Genuss von Balladen kommt man hier. “Unseen” wird vom Groove getragen, worüber sich das Saxophone legt. Und gerade der Schlagzeuger Bastian Jütte überzeugt mit seinem Schlagzeugspiel auf der ganzen Linie. Der Titelsong des Albums “Sopt The Spit”, bietet hier die meisten Pop Elemente des Albums. Ein 4-on-the-floor Groove treibt den Song nach vorne. Mit “Menage A Trois” wird man an Earth, Wind and Fire erinnert. Die Songs wirken sehr schön auf den Zuhörer und sind gut produziert. “Who Cares” besticht durch seinen ruhig verlaufenden Groove. Und irgendwie erinnert dieses Album auch mal eine Dave Weckl Band. Dennoch es ist keine Kopie, sondern wirklich etwas eigenständiges. “Quick Stop Step” ist an Maceo’s Parker Kompositionen Quick Step angelehnt. Und hier kommt auch in den Genus diverser Solis der Musiker. In Up-Tempo geht es mit dem Song “Wintersprinter” weiter. Den Schlussstrich macht der ruhige Song “Those Three”. Wobei es keine Ballade im herkömmlichen Sinne ist. Wieder mehr poppig und mit dem speziellem Saxophone Charakter dieses Albums.

Ein wirklich gelungenes Album, mit überzeugenden Musikern. Schön solche Produktionen und viel Herzblut steckt hier allemal drinnen. Die Leidenschaft der Musiker spürt man. Erschienen ist das Album beim Foxtones Label. Hörbeispiele findet man im iTunes Store. Erhältlich ist das Album unter anderem bei amazon.de.

Bewertung der Redaktion
★★★★★



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