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Tune-Bot Overtones Labs – Stimmhilfe für den Drummer

Berichte 24. Juli 2012 - 09:42 UHR 0 Kommentare
Das Stimmen der Drums stellt für viele Drummer eine Herausforderung dar. Damit eine Trommel klingt, muss man sich doch einige Zeit damit auseinandersetzen. Heute gibt es so einige Stimmhilfen für den Drummer. Eine Hilfe bietet Overtones-Labs mit dem Tune-Bot an. Damit soll es möglich sein, eine Trommel schnell und einfach auf einen gewissen Klang zu stimmen. Wie genau das Ganze funktioniert, schauen wir uns hier einmal genauer an.

Tune-Bot Tuner

Dazu hat uns der Schweizer Vertrieb Sound Service ein Testgerät zur Verfügung gestellt. Beim Tune-Bot handelt es sich um ein kleinen elektronischen Drum Tuner. Auf den ersten Blick wirkt das Gerät klein und handlich. Ausgestattet ist es mit einem Ziffern-Display, worauf man alles ablesen kann, was dann beim Stimmen benötigt wird. Dabei kann man entweder den Pitch in Hertz oder den Ton mit der Oktavenlage anzeigen lassen. Diverse Tunings lassen sich ausserdem abspeichern.

Details

Das Gerät besitzt jeweils sechs Tasten, womit man das Gerät bedienen kann. Hier kann man jeweils Filter aktivieren, eine Stimmung speichern, eine Scroll Taste und eine Taste womit man zwischen Noten- und der Hertz-Ansicht hin und her wechseln kann. Das Tuning wird von einem Mikrofon, welches sich auf der Rückseite befindet, gemessen. Anbringen kann man den Tune-Bot schnell und einfach am Spannreifen. Wird die Trommel angeschlagen, blinkt ein kleines rotes Lämpchen. Die Klammern besitzen zwei Aussparungen, womit man das Gerät an die handelsüblichen Spannreifen befestigen kann. Ansonsten ist das Gerät, welches in China gefertigt wird, gut verarbeitet und macht einen robusten Eindruck.

Einsatz

Mit dem Tune-Bot hat man jeweils zwei Möglichkeiten um eine Trommel zu stimmen. Wer bereits mit dem Stimmen von Trommeln Erfahrungen hat, kann erstmal eine gleichmässige Stimmung der Schrauben vornehmen. Danach befestige ich den Tune-Bot am Spannreifen und spiele die Trommel in der Nähe jeder Stimmschraube an. Dann bekomme ich jeweils die Hertzfrequenz angezeigt und kann dann gegebenenfalls an jeder Schraube nachjustieren. Man kann auch einfach eine grobe Stimmung vornehmen und nachher bei den einzelnen Stimmschrauben das Feintuning machen.

Gut, eine Stärke des Tune-Bots ist es die Trommeln auf einen gewissen Ton bzw. Grundton zu stimmen. Mit dem Tune-Bot soll es möglich sein, seine Snare auf den jeweiligen Grundton eines Songs zu stimmen. Dazu befestige ich das Gerät am Spannreifen, drücke die Taste “Note” und schlage dann auf das Fell. Dann wird ein Ton angezeigt. Nehmen wir einmal an, ich möchte meine Trommel auf ein A Stimmen. Nun zeigt mir Tune-Bot noch ein G an. Also schlägt man in der Nähe jeder Schraube das Fell an und auf dem Display wird jeweils eine Note angezeigt. Hier werden nun aber verschieden Noten angezeigt. Je nach dem wie stark man das Fell anschlägt und wie unterschiedlich nah man an der Stimmschraube ist, werden die unterschiedlichsten Werte angezeigt. Hierbei sollte man versuchen, dass Fell an der gleichen Stelle und mit gleicher Stärke anzuschlagen. Man kann durchaus Markierungen machen, indem man von der Stimmschraube nach innen mit einem Lineal einen gewissen Abstand misst und so dann bei jeder Stimmschraube gleich weit entfernt die Trommel anschlägt.

Nach einiger Zeit hat man es dann geschafft, dass man nur noch minimal vom Ton entfernt ist bei jeder Stimmschraube. Am Anfang braucht es einfach eine gewisse Zeit, bis man mit dem Tune-Bot zurechtkommt. Aber man hat mit diesem Gerät eindeutig einen sinnvollen kleinen Helfer zur Hand, wenn es um das Stimmen der Trommeln geht.

Besonders das Stimmen mit der Hertz-Methode ist etwas geniales. Nach einiger Zeit, hat man eine nahezu perfekt gestimmte Trommel. Wählt man eine Schraube als Referenz aus, kann man dazu einfach die Taste “Filter” drücken. Damit kann man die abweichende Frequenz des Grundtons eliminieren. Danach drücke ich einfach die Taste “Diff” welches die Differenz der anderen Schrauben zur Hauptstimmschraube anzeigt bzw. welche Hertz Differenz eben noch besteht. Somit kann man nun jeweils das Feintuning der einzelnen Schrauben machen. So wird erreicht, dass die Schrauben gleichmässig gestimmt sind. Dasselbe macht man nachher mit dem Resonanzfell. Damit man das auch später wieder einmal hinbekommt, kann man jeweils neun Speicherplätze für diverse Stimmungen des Top- sowie Bottom Heads der Snaredrum, Bassdrum und Toms verwenden.

Overtone-Labs bietet ausserdem auf der Website Tuning Vorschläge für die Trommeln. Diese kann man durchaus ausprobieren. Jedoch sind diese Tunings nicht immer gerade die idealsten.

Fazit

An dieser Stelle sei gesagt, es lohnt sich, wenn man sich als Drummer mit dem Tuning auseinandersetzt. Geräte können die Arbeit vereinfachen. Jedoch sollte man die eigenen Trommeln kennen und sich damit beschäftigen. Wie reagieren meine Trommeln mit verschiedenen Stimmungen bzw. Fellen. Das Stimmen des Drumsets erfordert Wissen und Zeit. Dazu lohnt es sich, wenn man sich auch mal das Buch von Nils Schröder – Der Weg zum Traumsound besorgt. Man sollte sich nie ganz auf Geräte verlassen. Mit dem Tune-Bot hat man aber auf alle Fälle eine grosse Hilfe zur Hand. Gerade das Stimmen auf einen Grundton, ist sicherlich etwas interessantes. Man wird sein Drumset zum klingen bringen und schon nach kurzer Zeit Erfolge mit dem Sound erzielen. Aber auch mit der Bedienung des Tune-Bots muss man sich am Anfang beschäftigen und es ist nicht alles gleich selbsterklärend. Eine Gebrauchsanleitung liegt dazu bereit, welche man sich näher anschauen sollte, auch wenn man das sonst nicht tut. Der Preis für das Gerät liegt bei 145.- CHF ca. € 117.00 eine Investition lohnt sich auf alle Fälle. Ein kleines aber durchaus geniales Tool für Drummer.

Alle weiteren Informationen findet man unter www.tune-bot.com.

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