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Testbericht Yamaha Single Bassdrum Pedal

Berichte 05. Februar 2010 - 09:05 UHR 0 Kommentare
Der japanische Hersteller Yamaha hat vor kurzem die Bassdrum Pedals überarbeitet. Diese präsentieren sich nun in neuem Design und bieten weitere interessante Features. Yamaha stellte jazzdrummerworld freundlicherweise ein Single Bassdrum Pedal zu Testzwecken zur Verfügung.

Yamaha Bassdrum Pedal

jazzdrummerworld testet das Yamaha Single Bassdrum Pedal FP9500C. Auf den ersten Blick sticht das neue, ansprechende Design des Pedals ins Auge. Hier hat sich Yamaha einiges einfallen lassen und ein sehr robustes Pedal entwickelt. Der Rahmen wirkt wie aus einem Guss und macht einen äusserst robusten Eindruck, ebenso die Bodenplatte. Das Pedal wird durch eine Doppelkette angetrieben, lässt sich aber in kürzester Zeit auf Bandzug umrüsten, welches mitgeliefert wird. Beim FP9500C können Trittplatte und Schlägelwinkel unabhängig voneinander eingestellt und somit optimal den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Ebenfalls fällt der neue Beater auf, welcher für diese Serie angepasst wurde. Er hat jeweils eine Schlägelkopfseite aus Filz und eine aus Kunststoff. Somit stehen zwei unterschiedliche Beater in einem zur Verfügung – wie das heute bei den meisten Pedalen Standard ist.

Yamaha Bassdrum Pedal

Betrachtet man das neue Design und seine Besonderheiten etwas eingehender, fällt einem besonders der hohe Qualitätsstandard auf, insbesondere die Kugellager. Qualitativ hochwertige Lager sind massgeblich an der Gesamtqualität des Pedals beteiligt – hier hat Yamaha ganze Arbeit geleistet Das Pedal gleitet gleichmässig und ruhig, ist solide verarbeitet und alles sitzt gut an seinem Platz. Es sind keine beweglichen Teile oder Störgeräusche zu vernehmen, was einem gerade im Studio sehr angenehm überraschen dürfte.

Auffallend ist auch die Verbindung der Trittplatte mit dem Fersenteil. Hier findet man bei Pedalen oftmals eine Schwachstelle, welche in einem seitlichen Ausschwenken der Trittplatte resultiert, was sich negativ auf das eigene Spiel auswirken kann. Von Yamaha wurde dies mithilfe einer Steckachse gelöst. Dank dieser sitzt alles fest an seinem Platz. Auch die Zugfeder erweist sich dank zweier Kunststoff-Arretiermuttern als zuverlässig. Einmal eingestellt, bleibt die Spannung der Feder bestehen.

Yamaha Bassdrum Pedal

In dieser Preisklasse ist natürlich eine Bodenplatte Standard. Diese ist bei diesem Pedal ebenfalls sehr solide gebaut und sorgt mit ihrer Gummiunterlage für einen sichern Halt. Schön gelöst hat Yamaha auch die Bassdrum-Klemme, womit das Pedal am Bassdrum-Spannreifen befestigt wird. Mithilfe dieser Klemme ist das Pedal schnell fixiert und rasch gelöst. Das Doppelketten-Pedal lässt sich dank den Feineinstellungsoptionen schnell auf die eigenen Bedürfnissen einstellen, besonders weil sich Trittplatte und Schlägerwinkel unabhängig voneinander einstellen lassen. Wie erwähnt kann die Doppelkette einfach durch einen Bandzug ersetzt werden. Der Bandzug-Antrieb macht das Pedal-Spiel etwas weicher – die Wahl zwischen Ketten und Band-Antrieb ist natürlich Geschmackssache.

Yamaha Bassdrum Pedal

Fazit des Tests: Yamaha hat mit diesem Pedal ein äusserst hochwertiges Produkt entwickelt und noch mehr Energie in die Einzelheiten der Konstruktion investiert. Die vielen Einstellungsmöglichkeiten des Pedals wurden gut umgesetzt und erfreuen jedes Drummer-Herz. Mit diesem Pedal hat man ein hochwertiges und robustes Werkzeug für jegliche Situation zur Hand. Das Pedal wird in einem Bag geliefert. Der Preis ist bei diesem hohen Qualitätsstandard absolut gerechtfertigt. Dieser liegt bei ca. 225.- € bzw. 304.- CHF.

Weitere Informationen bietet ebenfalls die Yamaha Website. Hochauflösende Bilder vom Pedal findet man hier.

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