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Testbericht Masterwork Jazz Master Serie Verve Cymbals

Berichte 11. Juli 2012 - 07:22 UHR 1 Kommentar
Masterwork bietet in der Jazz Master Serie eine äusserst interessante Cymbal Serie an. Die Verve Serie wird nach türkischer Tradition in Handarbeit gefertigt und besteht aus B20-Bronze. Vom Schweizer Vertrieb Sound Service hat JazzDrummerWorld zu Testzwecken freundlicherweise ein Verve Cymbal Setup erhalten. Die Cymbals sind optisch wie auch vom Sound her äusserst interessant.

Masterwork Verve Cymbals

Jazzbecken bringen immer etwas besonderes mit sich. So überzeugen Cymbals aus einer Jazzserie meistens optisch wie auch klanglich. Zudem kann man mit Jazzbecken durchaus auch andere Stile abdecken. Von Masterwork gibt es die relativ neue Verve Cymbals aus der Jazz Master Serie. Hier hat man es mit Cymbals welche in reiner türkischer Handarbeit gefertigt werden zu tun. Die Cymbals werden aus B20-Bronze gefertigt und bieten doch einen eigenständigen und dunklen Sound Charakter an. Man erinnert sich hier durchaus gerne an Sounds der 40er wie auch 50er Jahre. Ziel war es hier auch Cymbals zu schaffen, welche die Sounds des Plattenlabels Verve wiederaufleben lassen. Daher wohl auch der Name “Verve”.

Masterwork Jazz Master Serie Verve – Details

JazzDrummerWorld wurde jeweils ein 14″ Hi-Hat, 17″ sowie 18″ Crash ein 20″ sowie 22″ Ride dieser Serie zur Verfügung gestellt. Die Cymbals haben eine dunkle Beschichtung und sind nahezu Roh belassen. Aber bei genauerer Betrachtung sieht man die sauberen Hämmerungen auf der Cymbal Oberfläche und ein feines Abdrehmuster. Auf der Vorderseite präsentieren sich die Cymbals mit diesen starken Hämmerungsmerkmale, wohingegen die Rückseite abgedreht wurde und ein Glanz Finish aufweist. Betrachtet man die Cymbals optisch, hat man bereits eine Klangvorstellung. Man erwartet diesen alten Jazzsound. Und genau das bekommt man zu hören. Somit klingen die Cymbals wie alte Jazzbecken mit diesem warmen bzw. Wash Sound auch schon fast trashig. Dazu kommt noch ein breites Frequenzspektrum. Die Cymbals sind ausserdem äusserst dünn und dadurch kann man so einiges damit anstellen und vielseitig einsetzen. Die Herstellung dieser Cymbals ist ziemlich aufwändig. Zuletzt werden die Cymbals daher auch noch mit einer künstlichen Patina behandelt. Dadurch hat man am Schluss eine Oberflächen Mischung mit braun sowie goldener Schimmerung. Keine Frage, hier hat man es mit hochwertigen Instrumenten zu tun.

Erhältlich sind in dieser Serie jeweils Hi-Hats in drei Grössen von 14″, 15″ sowie 16″, Crash als 17″, 18″ oder 19″ und die Rides jeweils als 20″, 21″ oder 22″ Zoll.

Masterwork Verve Cymbals

Sound

Wie bereits erwähnt, hat man hier irgendwie schon beim betrachten der Cymbals eine Klangvorstellung. Die Cymbals wirken sehr dunkel und genau so ist auch der Sound der Cymbals. Die 14″ Hi-Hat hat einen trockenen und dunklen Klang. Trotzdem hat man beim Spielen dieser Hi-Hat einen schön definierten Sticksound. Bottom und Top der Hi-Hat arbeiten optimal zusammen und bringen einen wunderschönen Sound zustande. Ein Hi-Hat mit viel Charakter im Sound. Auch leicht geöffnet und gespielt, kommt ein schöner Sound zustande.

Die Crash Becken bringen ebenfalls diesen dunklen Soundcharakter mit sich. Dennoch sind es irgendwie auch vielseitige Crash Cymbals. Der Sound ist breit und wird von einem angenehmen Rauschen begleitet. Cymbals welche auch bestens für dynamisches Spielen geeignet sind. Sowohl das 17″ wie auch das 18″ sind äusserst sensibel in der Ansprache. Dadurch lassen sich auch schöne Ride Patterns darauf spielen. Gerade das 18″ eignet sich hierfür bestens. Jazzer werden sicherlich mit diesen Crash Cymbals ihre wahre Freude haben.

Die beiden Ride Becken sind prächtig. Das interessante an diesen Rides ist, dass man diese auch sehr gut als Crash/Ride einsetzen kann. Man bekommt einen herrlichen dunklen Crash Sound. Dynamische Becken, welche auch den Drummer fordern. Je härter man diese Cymbals anschlägt, umso mehr Rauschen wird dadurch erzeugt. Die Wärme im Sound bleibt aber erhalten. Die Cymbal Kuppe ist dominant und sticht deutlich heraus. Diese Rides bieten wirklich einen wunderschönen Jazzsound an. Der warme Sound und das Rauschen, verleihen den Verve Rides eine ganz besondere klangliche Note.

Fazit

Sind die Verve Cymbals nun reine Jazzbecken? Es ist sicherlich eine grosse Stärke dieser Cymbals. Aber man kann die Becken durchaus anderweitig einsetzen. Im Jazz werden diese Becken die Bestnote erzielen, dass ist schon mal klar. Man kann es aber auch in gewissen Rock Stilen oder auch vor allem im Blues einsetzen. Denn gerade hier setzen viele Drummer oftmals auf diesen eigenwilligen dunklen Soundcharakter, welche die Verve Cymbals bestens wiedergeben. Sogar für Hip-Hop, Soul oder auch R&B können diese Becken interessant sein. Der Name Verve steht für Leichtigkeit und genau das bringen diese Cymbals mit sich. Wer Becken mit dynamischer Stärke sucht, ist hier genau richtig. Die Cymbals sind optisch, in der Verarbeitung und im Sound hochstehende Instrumente. Diese Cymbals sollte man auf alle Fälle einmal selber testen und sich von diesem Sound beeindruckend lassen.

Drumset Verve Cymbals

Preise

– Verve 14″ Hi-Hat CHF 439.-
– Verve 17″ Crash CHF 299.-
– Verve 18″ Crash CHF 329.-
– Verve 20″ Ride CHF 379.-
– Verve 22″ Ride CHF 419.-

Weiterführende Links

Masterwork Cymbals
Sound Service

1 Kommentare

  1. Wolfram Plessing
    21. November 2012 um 09:12 - Kommentar zitierenReply to this comment
    1

    Grundsätzlich liest sich Euer Beckentest sehr praxisbezogen und kurzweilig.
    Auch das Youtube Video ist sehr schön gemacht und hilft einen ersten Eindruck der Becken zu gewinnen. Mir fehlen aber im speziellen die Angaben zu den einzelnen Gewichten der Becken und der Hi-Hat. In welcher Gewichtsklasse bewegen wir uns denn hier? Wir Jazzer wissen doch, dass z.B. ein Ride-Becken grösser 2.500g eher ungeeignet ist, da es sich physikalisch kaum (an)crashen lässt! Auch ein filigranes Besenspiel wird auf einem „Schwergewicht“ wohl kaum möglich sein. Das Thema Soundlevel könnte man doch schön auf mehreren Skalen visualisieren, also Tone: dark/bright, Sustain: dry/long, Volume: low/middle/high. Murat Diril macht dies meiner Meinung nach wirklich gut in seinem Katalog zur Vorstellung der einzelnen Serien (vorbeischauen lohnt sich). Somit ist Euer Testbericht für mich irgendwie halbgar, weil mir wichtige Informationen fehlen. Das Youtube Video hingegen ist toll und die Masterwork Verve Cymbals sind spitze!

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