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Testbericht Korg Wavedrum WD-X

Berichte 25. November 2010 - 09:21 UHR 0 Kommentare
Die Wavedrum ist nichts unbekanntes. 1994 war die Begeisterung sehr gross, als man zum ersten Mal die Wavedrum dem Fachpublikum präsentierte. Schnell wurde das ganze berühmt und das Gerät überzeugte durch kreative Sounds. Es wurde dann jedoch ziemlich ruhig um die Wavedrum von Korg. Bis 2009 dann verkündet wurde, dass es eine neue Generation von Wavedrum geben wird bei Korg. Und nicht nur der niedrigere Preis, sondern auch die Vielfältigkeit und das leistungsfähigere Gerät überzeugen hierbei. Vom schweizer Vertrieb Musik-Meyer AG erhielt jazzdrummerworld freundlicherweise ein WAVEDRUM WD-X zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.

Wavedrum Korg

Beim Wavedrum WD-X handelt es sich um ein Percussion Synthesizer. Man hat mit diesem Gerät die unterschiedlichsten Percussion Instrumente bzw. Sounds in einem Gerät zur Verfügung. Und gerade das macht dieses Gerät so interessant, nicht nur für Percussionisten sondern auch für Drummer, welche immer wieder auch diverse Percussion Sounds einsetzen wollen. Nicht nur bekannte Sounds findet man bei der Wavedrum, sondern auch unbekannte Klänge, welche man so bislang nicht kennt.

Die Wavedrum kommt in einem silbergrauem Kunstoff Gehäuse daher. In einer limitierten Auflage, bekommt man das Gerät auch in schwarzer Ausführung. Die Wavedrum hat ca. die Grösse einer 13″ Snaredrum. Montieren kann man das ganze auf einem Snaredrum Ständer, oder man legt es auf einen Tisch bzw. Ablagefläche. Optional ist auch ein Ständer erhältlich für die Wavedrum, mehr dazu gibt es hier. Montiert auf einem Snaredrum Ständer, hat man lediglich das Problem, dass man evtl. die Notches, welche sich auf dem Rim befinden, nicht richtig spielen kann. Auf diesen Notches kann man nämlich mit Drumsticks spezielle zusätzliche Effekte erzielen.

Wavedrum Korg WD-X

Die Wavedrum hat ein ein 10″ Fell aufgezogen. Dieses ist übrigens auswechselbar und kann auch mit den fünf Spannschrauben gespannt werden. Spielen kann man die Wavedrum mit den Händen, Drumsticks, Mallets, Brushes u.a! Vom Spielverhalten ist das ganze, gerade mit Sticks, doch anders. So hat man am Rand einen ziemlich guten Rebound, weiter in der Mitte verliert das ganze aber sehr schnell an Rebound. Das liegt daran, dass sich in der Mitte unterhalb des Felles ein Kissen Sensor angebracht ist. Dadurch hat man hier weniger Rebound zur Verfügung. Spielt man die Wavedrum mit der Hand, ist es jedoch ein sehr schönes Spielgefühl. Ein gewöhnungsbedürftiges Spielen hat man lediglich mit den Drumsticks. Aber auch das klappt nach einiger Zeit.

Oberhalb befindet sich die Bedienung des Gerätes, wo man die unterschiedlichsten Einstellungen vornehmen kann. Auf der Rückseite findet man noch die Anschlüsse. Jeweils zwei Klinkenbuchsen für einen linken und rechten Audioausgang, einen Kopfhöreranschluss und ein AUX-Eingang, wo man einen MP3 Player anschliessen kann. Zudem ein Anschluss für das Netzteil und ein Power Schalter.

Bei der Bedienung findet man jeweils einen Volume Regler, Write, 1 bis 4, Bank Taste sowie einen Value Regler. Eigentlich alles schön überschaubar. Und einmal eingeschaltet, kann man den auch gleich loslegen und mit den unterschiedlichsten Sounds herumexperimentieren. Dennoch lohnt es sich, die Bedienungsanleitung genau zu studieren, um sich mit alle den Einstellungsmöglichkeiten vertraut zu machen.

Wavedrum Korg WD-X Fell

Die Wavedrum besitzt einerseits bekannte Sounds von Drums, wie Snares, Bassdrums, Toms und biete eine Vielzahl an unterschiedlichen Percussion Sounds. So zum Beispiel bekannte Sounds wie Cajon, Congas, Tablas, Triangel, Udu, Gongs u.a und eben auch sehr viele exotische und unbekannte Klänge. Auch durch die Kombination der verschiedenen Algorithmen und PCM Sounds entstehen neuartige Klänge. Eigene Sound Kreationen lassen sich abspeichern.

Die Wavedrum überrascht gerade mit den Sounds. Diese sind wirklich realitätsnah und lassen sich schon kaum von den echten Percussion Instrumenten unterscheiden. Und bedingt durch die unterschiedlichen Anschlagtechniken mit den Händen, Sticks, Brushes, Mallets, Paukenschlägel usw. entstehen die unterschiedlichsten Sounds und Möglichkeiten.

Fazit

Grundsätzlich kann man sagen, dass man mit dieser Wavedrum wirklich ein äusserst interessantes elektronisches Instrument zur Hand hat. Gerade auch für Drummer, ist die Wavedrum ein praktischer Begleiter, wenn man unterschiedliche Sounds benötigt und einsetzen möchte, aber eben nicht sämtliche Percussion Instrumente anschaffen kann und möchte. Aber auch die exotischen unbekannten Sounds, lassen sich vielseitig und mit Sinn zur Kreativität sinnvoll einsetzen. Besonders die realistischen Sounds, welche die Wavedrum produziert sind einfach grandios. Und angespielt mit den Händen, Sticks, Brushes, Mallets usw. entlockt man die vielseitigsten Klänge aus der Wavedrum. Ein bisschen Probleme bereitet sicherlich die Benutzung des Gerätes. Hier muss man sich schon erst einmal durch die Anleitung lesen und das ganze genau studieren bzw. sich mit der Wavedrum auseinandersetzen. Die Bedienung ist nicht unbedingt sehr Benutzerfreundlich. Und nicht zuletzt wäre sicherlich auch ein USB-Anschluss sinnvoll um Sounds auf einen Computer zu übertragen.

Dennoch, die Wavedrum ist ein sinnvolles und vor allem vielseitig einsetzbares Instrument. Nicht nur für Percussionisten, sondern gerade auch für Drummer ist dieses Instrument empfehlenswert. Und wenn man bedenkt welche Fülle an Sounds man zur Hand hat, ist auch der Preis von ca. 693.- CHF bzw. 449.- € (bei amazon.de) gerechtfertigt.

Optional erhältlich sind wie schon erwähnt ein Stativ (ST-WD) sowie eine Transporttasche (WD-Bag). Weitere Informationen zum Zubehör gibt es hier und noch mehr Infos und Details zur Wavedrum findet man unter korg.de

Die Wavedrum wird auch von zahlreichen Drummern wie Steve Smith, Will Calhoun, Chad Smith, Alex Acuna, Dafnis Prieto, Peter Erskine u.a eingesetzt. Mehr zu den Künstlern gibt es hier.

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